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Selbsthilfe für Angehörige

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In Selbsthilfegruppen können sich Angehörige von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder Suchtproblemen austauschen und gegenseitig unterstützen. Es gibt sie zu einer Vielzahl von Themen – von Sucht bis Pflege.

Auf einen Blick

  • Selbsthilfeangebote für Angehörige unterstützen Familien und andere nahestehende Personen von Menschen mit chronischen Erkrankungen, Behinderungen oder Suchtproblemen.
  • In Selbsthilfegruppen können Angehörige sich mit Menschen austauschen, die Ähnliches erleben.
  • Selbsthilfekontaktstellen helfen bei der Suche nach einer Gruppe.
Sechs Erwachsene in einer offenen Gesprächsrunde. Sechs Erwachsene in einer offenen Gesprächsrunde.

Was ist Selbsthilfe für Angehörige?

Angehörige von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder Suchtproblemen sind oft selbst stark belastet: Sie sorgen sich um ihre Eltern, Partner, Freunde oder Kinder, übernehmen Verpflichtungen für sie oder pflegen sie. Die eigenen Bedürfnisse werden oftmals zurückgestellt. Manchmal bestimmt die Erkrankung das gesamte Familienleben, belastet Freundschaften und bringt Angehörige an ihre Grenzen.

In Selbsthilfegruppen können Angehörige Menschen treffen, die Ähnliches erleben. Sie können offen über ihre Sorgen und Ängste sprechen, Informationen austauschen und voneinander lernen.

Eine chronische Erkrankung oder Behinderung kann Familien, Partnerschaften und Freundschaften stark belasten. In Selbsthilfegruppen finden Angehörige Unterstützung.

Was bieten Selbsthilfegruppen für Angehörige?

Selbsthilfe-Angebote für Angehörige gibt es in verschiedenen Formen. Sie können sich entweder direkt an bestimmte Angehörige richten oder sie beziehen Angehörige in bestehende Angebote für Betroffene ein. Gruppen, in denen sich nur Angehörige treffen, bieten den Vorteil eines geschützten Raumes. Die Angehörigen können über ihre Sorgen und Bedürfnisse sprechen, ohne befürchten zu müssen, dass andere Familienmitglieder sich betroffen oder belastet fühlen.

Stark vertreten sind Angehörigen-Selbsthilfegruppen bei Suchtproblemen und psychischen Erkrankungen. Gerade bei Abhängigkeitserkrankungen sind Angehörige häufig unsicher und überfordert. Manchmal ist die Belastung so groß, dass die Angehörigen selbst krank werden.

Ähnliches gilt für Familien mit einem pflegebedürftigen Mitglied. Auch für sie gibt es viele Selbsthilfeangebote. Darüber hinaus findet man Angehörigengruppen zu den verschiedensten gesundheitlichen Problemen. Sie alle vernetzen Angehörige, bieten Möglichkeiten zum Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung. Das Verständnis untereinander hilft vielen, mit der eigenen Lebenssituation und dem Alltag mit einer oder einem erkrankten Angehörigen besser zurechtzukommen.

Das gegenseitige Verständnis in Selbsthilfegruppen hilft vielen Angehörigen, mit der Situation besser zurechtzukommen.

Manche Selbsthilfeverbände – insbesondere im Suchtbereich – bieten auch spezielle Gruppen für Kinder an. Hier treffen sich Kinder aus Familien mit ähnlichen Erfahrungen und können über ihre Sorgen sprechen. So können sie feststellen, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind. Die anderen Kinder und die erwachsenen Betreuer können sie dabei unterstützen, Probleme besser zu bewältigen.

Was bringt Selbsthilfe für Angehörige?

Ist jemand aus der Familie oder eine nahestehende Person chronisch krank, süchtig oder hat eine Behinderung, ist oft das gesamte enge Umfeld betroffen. Selbsthilfe für Angehörige bietet deshalb Unterstützung in vielerlei Hinsicht:

  • In Selbsthilfegruppen und über die Selbsthilfeverbände können sich Angehörige zu medizinischen oder sozialrechtlichen Themen informieren. Auch praktische Fragen, beispielsweise zur Pflege von Angehörigen, können in Selbsthilfegruppen besprochen werden.
  • Gespräche und gemeinsame Aktivitäten können bei der emotionalen und psychischen Bewältigung der Situation unterstützen.
  • Entlastende Freizeitaktivitäten bieten Erholungsmöglichkeiten.
  • Treffen mit Personen, die ähnliche Belastungen erleben, können der sozialen Isolation entgegenwirken, in der sich Angehörige oft befinden.

Wie finde ich eine Selbsthilfegruppe für Angehörige?

Hilfe bei der Suche nach einer passenden Selbsthilfegruppe bieten die örtlichen Selbsthilfe-Kontaktstellen.

Eine Übersicht der Kontaktstellen finden Sie auf der Internetseite der „Nationalen Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe“ (NAKOS).

Wo finde ich weitere Informationen?

Weitere Informationen zum Thema Selbsthilfe, zu den verschiedenen Angeboten sowie zur Struktur und Organisation finden Sie in unserem Übersichtsartikel zum Thema Selbsthilfe.

  • BAG SELBSTHILFE. Familienorientierte Selbsthilfe. Aufgerufen am 03.06.2025.
  • NACOA Deutschland. Selbsthilfeangebote für Kinder und Jugendliche. Aufgerufen am 03.06.2025.
  • Selbsthilfe Frankfurt. Angehörige – Sie sind nicht allein! Aufgerufen am 03.06.2025.
  • Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). DHS-Memorandum: Angehörige in der Sucht-Selbsthilfe. 2013.
  • Zetlitzer A, Doka S. Familienorientierte Selbsthilfe – ein Leitfaden zur Weiterentwicklung von Angeboten für Angehörige in der Selbsthilfe. Aufgerufen am 03.06.2025.
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Geprüft durch die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe e.V. (BAG SELBSTHILFE).

Stand: 17.07.2025
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