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Apps auf Rezept für Erkrankungen des Nervensystems und der Sinnesorgane

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  • Inhalt

  • Auf einen Blick
  • Einleitung
  • DiGA bei Migräne
  • DiGA bei Tinnitus
  • DiGA bei Multipler Sklerose
  • Auswahl der App
  • Weitere Informationen
  • Quellen

Apps auf Rezept können bei den verschiedenen Erkrankungen des Nervensystems und der Sinnesorgane unterstützen. Durch ausgewählte Informationen zur jeweiligen Erkrankungen und spezielle Übungen sollen sie Patientinnen und Patienten helfen, mit ihrer Erkrankung umzugehen.

Auf einen Blick

  • Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind Gesundheits-Apps und Webanwendungen, die auf Rezept erhältlich sind.
  • Sie sollen bei verschiedenen Erkrankungen des Nervensystems und der Sinnesorgane unterstützen.
  • Es gibt beispielsweise DiGA für Migräne, Tinnitus, Multiple Sklerose und Schlafstörungen.
  • Die meisten DiGA vermitteln als Grundlage Wissen über die Erkrankung.
  • In vielen Apps kann man Informationen eintragen, zum Beispiel zu den Beschwerden und möglichen Fortschritten.
  • DiGA für Erkrankungen des Nervensystems und der Sinnesorgane bieten oft spezielle Übungen, um die Beschwerden zu lindern.
Eine Frau sitzt auf dem Boden vor ihrem Smartphone und macht Entspannungs- und Dehnungsübungen. Eine Frau sitzt auf dem Boden vor ihrem Smartphone und macht Entspannungs- und Dehnungsübungen.

Was sind Apps auf Rezept?

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind verschreibungsfähige mobile Apps oder Webanwendungen mit einem medizinischen Zweck. Sie werden auch Apps auf Rezept oder Gesundheits-Apps genannt. DiGA werden zur Behandlung verschiedener Erkrankungen des Nervensystems und der Sinnesorgane eingesetzt.

Apps auf Rezept gibt es beispielsweise zur Unterstützung bei 

  • Migräne
  • Tinnitus
  • Multipler Sklerose
  • Schlafstörungen

Alle aktuell erstattungsfähigen, per Rezept erhältlichen Apps finden Sie im DiGA-Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Welchen Nutzen hat eine App für die Behandlung von Migräne?

Es gibt eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA), die bei der Behandlung einer Migräne unterstützen soll. Die App kann die Häufigkeit von Migräneanfällen verringern und die Lebensqualität verbessern. 

Eine DiGA zur Unterstützung der Behandlung bei Migräne kann die Häufigkeit von Migräneanfällen verringern.

Die App führt die Nutzerinnen und Nutzer schrittweise an eine personalisierte Ernährung heran. Die angepasste Ernährung soll dazu beitragen, die Häufigkeit der Migräneanfälle zu verringern. Dazu erfolgt zunächst eine Blutzucker-Analyse. Begleitend führen die Nutzerinnen und Nutzer ein Ernährungstagebuch. Im Anschluss bietet die App maßgeschneiderte Ernährungsempfehlungen. 

Zudem vermittelt die App Wissen über den Zusammenhang von Ernährung und Migräne. Außerdem gibt es Informationen zu weiteren Migräne-Auslösern, wie Stress und zu viel oder zu wenig Schlaf. Das Kopfschmerztagebuch in der App hilft den Überblick über die Anzahl der Migräneanfälle und mögliche weitere Auslöser zu behalten. 

Wie kann eine App bei der Behandlung von Tinnitus helfen?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) zur Unterstützung der Behandlung von Tinnitus soll die Tinnitus-Belastung verringern. Die Apps enthalten Übungen, die beispielsweise der Entspannung dienen, die Aufmerksamkeit steuern oder den Umgang mit Stress verbessern sollen. Außerdem bieten die Apps vielfältige Informationen zum Tinnitus, wie zum Beispiel zu möglichen Ursachen der Erkrankung.

Welche Unterstützung bieten DiGA bei Multipler Sklerose?

Es gibt verschiedene digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), die Menschen mit Multipler Sklerose unterstützen sollen. Abhängig von der einzelnen Anwendung haben sie das Ziel, die mit der Erkrankung verbundene Fatigue zu vermindern oder allgemein die Lebensqualität zu verbessern. Die Apps können begleitend zu einer Behandlung oder teilweise auch als alleinige Therapie eingesetzt werden.

Die Hauptfunktion der DiGA besteht in der Regel in einem Dialog mit der Anwendung.

Die Hauptfunktion der DiGA besteht in der Regel in einem Dialog zwischen der Nutzerin oder dem Nutzer und der Anwendung. Dazu bekommt man von der App eine Auswahl kurzer Informationen oder Übungen angeboten und kann auswählen, was gerade besonders interessant oder für die momentane Situation passend ist. Darauf basierend folgen weitere Informationen oder Übungen. Dadurch soll so etwas wie ein Gespräch entstehen.

Außerdem gibt es meist die Möglichkeit, die Beschwerden und ihren Verlauf zu dokumentieren. Man kann bestimmte Übungen oder wichtige Inhalte wiederholen und dazu auch Audios abspielen oder Arbeitsblätter herunterladen.

Gut zu wissen: Menschen mit Multipler Sklerose können auch andere DiGA nutzen, die nicht für die Erkrankung speziell sondern für typische Beschwerden entwickelt wurden. Dazu gehören beispielsweise DiGA zur Unterstützung bei Schlafstörungen.

Welche App auf Rezept ist für Sie die richtige?

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sollen die Therapie bestimmter Erkrankungen ergänzen. Es gibt jedoch auch persönliche Gründe, die gegen die Nutzung einer DiGA sprechen können. Ob für Sie eine bestimmte DiGA in Frage kommt oder nicht, sollten Sie am besten zusammen mit einer Ärztin oder einem Arzt beziehungsweise einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten entscheiden.

Zugang zu einer DiGA erhalten Sie durch ein Rezept, das Ihnen eine Ärztin oder ein Arzt, eine Psychotherapeutin oder ein Psychotherapeut ausstellt. Eine DiGA kann man auch direkt bei der Krankenversicherung beantragen. Dazu muss man der Versicherung zum Beispiel ein Dokument vorlegen, das die entsprechende Diagnose bescheinigt. 

Wichtig zu wissen: Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für eine DiGA nicht in jedem Fall. Ob eine Kostenübernahme möglich ist, hängt von Ihrer Krankenversicherung und dem abgeschlossenen Tarif ab. Erkundigen Sie sich als Mitglied einer privaten Krankenversicherung am besten im Vorhinein, ob Ihre Versicherung die Kosten einer DiGA übernimmt.

Falls es mehrere DiGA zu Ihrer Erkrankung gibt, vergleichen Sie die Inhalte im DiGA-Verzeichnis. Auf dieser Grundlage können Sie gemeinsam mit Ihrer Behandlerin oder Ihrem Behandler einschätzen, welche DiGA am besten zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt. 

Wo kann ich mich noch über Apps auf Rezept informieren?

Falls Sie Fragen zum Zugang zu einer DiGA oder zu deren Zulassung, Bedienung oder Sicherheit haben, lesen Sie den einführenden Beitrag Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA): Apps auf Rezept.

Informationen zu DiGA bei Schlafstörungen finden Sie im Artikel Apps auf Rezept – Unterstützung bei psychischen Erkrankungen. 

  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. DiGA-Verzeichnis. Aufgerufen am 15.05.2025.
  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Für DiGA-Nutzende. Aufgerufen am 15.05.2025.
  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Wissenswertes zu DiGA. Aufgerufen am 15.05.2025.
  • Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV). Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA). Aufgerufen am 15.05.2025.

Stand: 11.08.2025

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