OPS-Code 5-79a.7h:
Reposition von Fraktur und Luxation: Geschlossene Reposition einer Gelenkluxation mit Osteosynthese: Durch Fixateur externe mit interner Osteosynthese: Kniegelenk
Ihr Kniegelenk wurde eingerenkt und mit Hilfsmitteln stabilisiert.
Das Kniegelenk verbindet den Oberschenkel mit dem Unterschenkel. Das Kniegelenk wird aus 3 Knochen gebildet. Die Knochen sind der Oberschenkel-Knochen, das Schienbein und die Kniescheibe. Die Kniescheibe liegt in einer Mulde vorn am Oberschenkel-Knochen.
Zunächst wurden die Knochen Ihres Kniegelenks wieder in die richtige Position gebracht. Danach wurde Ihr Kniegelenk mit einem speziellen Haltesystem sowie mit weiteren speziellen Hilfsmitteln stabilisiert.
Um Knochen oder Knochenteile zu stabilisieren, können verschiedene Hilfsmittel verwendet werden. Diese können beispielsweise aus Metall oder Kunststoff bestehen. Für das spezielle Haltesystem werden Metallstäbe oder Schrauben von außen durch die Haut in den betreffenden Knochen eingebracht. Außerhalb des Körpers werden diese dann über ein Haltesystem miteinander verbunden.
Zusatzkennzeichen
OPS-Codes werden bei Bedarf durch Buchstaben für die betroffene Körperseite ergänzt.
- L: Links
- R: Rechts
- B: Beidseitig
Holen Sie sich bei Fragen ärztlichen Rat!
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die OPS-Verschlüsselung im direkten Gespräch.
Quelle
Die Erläuterung des OPS-Codes wurde bereitgestellt von der „Was hab’ ich?” gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).