ICD-Code U69.75: Insulinresistenz bei Diabetes mellitus, Typ 1, bei Personen von 18 Jahren und älter

Bei Ihnen wirkt Insulin nicht mehr richtig.

Den Zucker aus der Nahrung oder aus süßen Getränken nimmt man über den Darm auf. Der Zucker gelangt dort in das Blut. Deshalb steigt der Zucker-Gehalt im Blut nach dem Essen an. Die Bauchspeicheldrüse bildet den Botenstoff Insulin. Die Bauchspeicheldrüse liegt oben im Bauch. Insulin sorgt dafür, dass der Zucker aus dem Blut in die Zellen aufgenommen wird. Insbesondere nach dem Essen gibt die Bauchspeicheldrüse Insulin in das Blut ab. Dadurch sinkt der Zucker-Gehalt im Blut dann wieder ab.

Ihre Bauchspeicheldrüse bildet zu wenig oder gar kein Insulin mehr. Wenn man zu wenig Insulin im Blut hat, dann können die Zellen den Zucker aus dem Blut nicht mehr richtig aufnehmen. Der Zucker-Gehalt im Blut kann dann dauerhaft zu hoch sein. Das nennt man auch Diabetes mellitus Typ 1 oder Zucker-Krankheit.

Außerdem wirkt Insulin bei Ihnen nicht mehr richtig. Wenn Insulin nicht mehr richtig wirkt, dann kann das den Zucker-Gehalt im Blut zusätzlich erhöhen. Für eine abnehmende Wirksamkeit von Insulin gibt es verschiedene Ursachen. Dazu zählen zum Beispiel zu wenig Bewegung, Übergewicht sowie eine fettreiche und zuckerreiche Ernährung. Es gibt außerdem erbliche Ursachen.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).