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Apps auf Rezept – Unterstützung bei Erkrankungen des Bewegungsapparats

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  • Inhalt

  • Auf einen Blick
  • Einleitung
  • DiGA bei Rückenschmerzen
  • DiGA bei chronischen Schmerzen
  • DiGA bei Kniebeschwerden
  • DiGA bei Schulterbeschwerden
  • Auswahl der App
  • Weitere Informationen
  • Quellen

Verschreibungsfähige Gesundheits-Apps und Webanwendungen können bei den verschiedenen Erkrankungen des Bewegungsapparats die Behandlung ergänzen. Sie unterstützen Patientinnen und Patienten, indem sie beispielsweise Hintergrundwissen liefern und Übungsprogramme anbieten.

Auf einen Blick

  • Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind Gesundheits-Apps und Webanwendungen, die auf Rezept erhältlich sind.
  • Sie können die Therapie bei verschiedenen Erkrankungen des Bewegungsapparats ergänzen.
  • Es gibt beispielsweise DiGA für Rückenschmerzen, chronische Schmerzen, Kniebeschwerden und Schulterbeschwerden.
  • Die meisten DiGA vermitteln als Grundlage Wissen über die Erkrankung.
  • In vielen Apps kann man Informationen eintragen, zum Beispiel zu den Beschwerden und möglichen Fortschritten.
  • DiGA für Erkrankungen des Bewegungsapparats bieten oft spezielle Trainingsprogramme, um die Beschwerden zu lindern.
Ein Mann macht auf der Yogamatte Übungen vor seinem Laptop. Ein Mann macht auf der Yogamatte Übungen vor seinem Laptop.

Was sind Apps auf Rezept?

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) – auch Apps auf Rezept genannt – sind verschreibungsfähige mobile Apps oder Webanwendungen mit einem medizinischen Zweck. Sie werden auch als Gesundheits-Apps bezeichnet. DiGA können die Behandlung bei verschiedenen Erkrankungen des Bewegungsapparats unterstützen.

Zum Einsatz kommen Apps auf Rezept zum Beispiel zur Behandlung von 

  • Rückenschmerzen
  • chronischen Schmerzen verschiedener Art 
  • Kniebeschwerden
  • Schulterbeschwerden

Alle aktuell erstattungsfähigen, per Rezept erhältlichen Apps finden Sie im DiGA-Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). 

Welche Hilfestellungen bietet eine App für die Behandlung von Rückenschmerzen?

Es gibt verschiedene digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), die bei der Behandlung von Rückenschmerzen unterstützen. Die Apps sollen helfen, Rückenschmerzen zu lindern. 

Die Apps erfassen in der Regel zunächst persönliche Informationen, beispielsweise zum Ort und der Stärke der Rückenschmerzen sowie zur körperlichen Leistungsfähigkeit und zu Bewegungseinschränkungen. Dadurch soll die Behandlung an die persönlichen Voraussetzungen und Bedürfnisse angepasst werden. 

Hauptelement der Apps sind Bewegungsübungen. Zusätzlich gibt es oft Entspannungsübungen, Verlaufsprotokolle und Inhalte, die Hintergrundwissen zu Rückenschmerzen vermitteln.

In DiGAs für Rückenschmerzen sind meist Bewegungsübungen, Entspannungsübungen, Verlaufsprotokolle und Hintergrundwissen enthalten.

Wie kann eine DiGA bei chronischen Schmerzen helfen?

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) zur Behandlung chronischer Schmerzen sollen Patientinnen und Patienten dabei helfen, den Umgang mit chronischen Schmerzen zu erleichtern. Das Ziel ist, dass die Gedanken an die Schmerzen den Alltag nicht mehr so stark beherrschen. Solche DiGA können eine bereits laufende Behandlung begleiten, die Wartezeit auf eine Therapie überbrücken oder als alleinige Therapie genutzt werden.

Die Apps bieten einen Online-Kurs, der abhängig von der konkreten Anwendung verschiedene Bestandteile enthält. So werden in der Regel zu Beginn Informationen zu den chronischen Schmerzen erfasst. Dadurch soll der Online-Kurs an die Nutzenden und ihre Bedürfnisse angepasst werden. Häufig werden auch im Verlauf des Kurses Beschwerden erfasst und ausgewertet. So lassen sich die Beschwerden sowie mögliche Fortschritte erfassen, die durch den Kurs erreicht wurden.

Die Inhalte des Online-Kurses werden als Videos, Audios und in Textform präsentiert. Ein zentraler Baustein der Apps besteht darin, Wissen über chronische Schmerzen zu vermitteln. Darauf aufbauend lassen sich mithilfe der Apps Strategien erlernen und trainieren, die bei der Schmerzbewältigung helfen sollen. Dabei können zum Beispiel Achtsamkeitsübungen, Entspannungsübungen oder Verhaltensübungen enthalten sein.

Welchen Nutzen hat eine App bei Kniebeschwerden?

Es gibt mehrere digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) für verschiedene Erkrankungen im Bereich des Kniegelenks. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Erkrankungen im Bereich der Kniescheibe
  • Verletzungen des vorderen Kreuzbandes 
  • Schädigungen der Menisken 
Die Apps bieten Trainingsprogramme, die an die Erkrankung oder Verletzung angepasst sind.

Die Apps bieten Trainingsprogramme, die an die konkrete Erkrankung oder Verletzung angepasst sind. Teilweise kann auch durch die Ärztin oder den Arzt vorab ausgewählt werden, welches Programm beziehungsweise welche Übungen zum Krankheitsbild passen. So soll das Training speziell an die Nutzerin oder den Nutzer angepasst werden. Für das Trainingsprogramm gibt es in den DiGA Videos, damit man die Übungen möglichst korrekt ausführen kann. 

Zusätzlich sind in der Regel Hintergrundinformationen enthalten und es gibt Möglichkeiten, den Verlauf von Training und Beschwerden zu dokumentieren. Solche Apps können zusätzlich zur Physiotherapie, zur Überbrückung von Wartezeiten oder zeitweise als alleinige Therapie genutzt werden.

Wie kann eine DiGA die Therapie von Schulterbeschwerden unterstützen?

Für Menschen mit Schulterbeschwerden bietet eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) spezielle Trainingsprogramme. Für das Training enthält die App Videos mit Übungen, die an das individuelle Krankheitsbild angepasst sind. Die Übungen sollen unter anderem die Beweglichkeit der Schulter fördern und die umgebenden Muskeln kräftigen. Dabei sind die Übungen speziell an die eigenen Bedürfnisse anpassbar, indem persönliche Angaben zu Schmerzen und Belastbarkeit berücksichtigt werden. Die App kann zusätzlich zu einer Therapie, zur Überbrückung von Wartezeiten, als alleinige Therapie oder beispielsweise zur Nachsorge genutzt werden.

Welche App auf Rezept ist für Sie die richtige?

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) können die Behandlung der Erkrankungen unterstützen, für die sie entwickelt wurden. Es gibt allerdings auch individuelle Gründe, die gegen die Nutzung einer DiGA sprechen können. Die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte DiGA sollten Sie am besten gemeinsam mit einer Ärztin oder einem Arzt beziehungsweise einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten treffen.

Zugang zu einer DiGA erhalten Sie, wenn eine Ärztin oder ein Arzt, eine Psychotherapeutin oder ein Psychotherapeut Ihnen dafür ein Rezept ausstellt. Man kann die DiGA auch direkt bei der Krankenversicherung beantragen. Dazu muss man mitunter ein Dokument einreichen, das die entsprechende Diagnose bescheinigt.

Wichtig zu wissen: Private Krankenversicherungen müssen die Kosten für eine DiGA nicht übernehmen. Ob die Kosten übernommen werden, hängt von der jeweiligen Krankenversicherung und dem abgeschlossenen Tarif ab. Erkundigen Sie sich als Mitglied einer privaten Krankenversicherung am besten im Vorhinein, ob Ihre Versicherung die Kosten einer DiGA übernimmt. 

Falls es mehrere DiGA zu Ihrer Erkrankung gibt, vergleichen Sie die Inhalte der Apps im DiGA-Verzeichnis. Auf dieser Grundlage können Sie gemeinsam mit Ihrer Behandlerin oder Ihrem Behandler einschätzen, welche DiGA am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.  

Wo kann ich mich noch über Apps auf Rezept informieren?

Falls Sie Fragen zum Zugang zu einer DiGA oder zu deren Zulassung, Bedienung oder Sicherheit haben, lesen Sie den einführenden Beitrag Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA): Apps auf Rezept.

  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. DiGA-Verzeichnis. Aufgerufen am 14.05.2025.
  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Für DiGA-Nutzende. Aufgerufen am 14.05.2025.
  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Wissenswertes zu DiGA. Aufgerufen am 14.05.2025. 
  • Fath, R. Neue DiGA soll Schmerzakzeptanz von Fibromyalgie-Patienten erhöhen. Schmerzmed. 38, 66 (2022). Aufgerufen am 14.05.2025.
  • Kassenärztliche Bundesvereinigung. Digitale Gesundheitsanwendungen. Aufgerufen am 14.05.2025.

Stand: 11.08.2025

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